E Bike
Im Urlaub haben wir uns für einen Tag E-Bikes geliehen. Ich war wirklich erstaunt, wie gut man damit selbst die steilsten Berge erklimmen kann.
Zu Beginn war ich noch etwas zögerlich. Dem Akku habe ich nicht ganz getraut – zu groß war die Sorge, am Ende mit leerer Batterie das schwere Fahrrad nach Hause treten zu müssen.
Diese Reichweitenangst war aber völlig unbegründet. Nach einiger Zeit bekam ich ein gutes Gefühl dafür, wie viel Akku bei der jeweiligen Unterstützung verbraucht wird. Selbst im “Turbo”-Modus waren die über 80 Kilometer Reichweite mehr als ausreichend.
Bei einer Rast genau auf halber Strecke hatte der Akku noch 60 Prozent. Ab da wusste ich, dass es selbst mit voller Unterstützung bis zur Unterkunft reichen würde. Das war auch bitter nötig, denn die Berge waren schon sehr steil. Aber: Wo es raufgeht, geht es auch wieder runter ;)

Eigentlich brauche ich ja kein E-Bike. Aber damit kommt man an Orte und schafft Touren, die man sonst vielleicht gar nicht in Angriff nehmen würde. Es macht einfach Spaß, den steilsten Berg hochzuradeln. Anstrengend ist das durchaus – aber nicht so sehr, dass einem die Luft ausgeht oder man absteigen muss. Mit eigener Kraft und der elektrischen Unterstützung meistert man auch die größte Herausforderung.
Wieder zu Hause denke ich noch oft an das Rad, vor allem wenn ich mich auf mein rein mechanisches Fahrrad setze. Obwohl ich es nur einen Tag hatte, fehlt mir der surrende Schub schon ein bisschen. Leider sind Räder in dieser Klasse doch recht teuer.
Da werde ich wohl noch etwas warten müssen. Und wenn schon, dann möchte die ganze Familie damit ausgestattet werden. Bis dahin bleibt die schöne Erinnerung an einen richtig tollen Tag auf zwei Rädern.